GEMEINSAME SCHULE – jetzt!
Österreich zählt zu den OECD Ländern mit der stärkste Abhängigkeit des Bildungserfolgs vom Elternhaus. Eine inklusive, gemeinsame Schule aller Kinder von sechs bis 15 Jahren, die ganztägig geführt wird, ist ein effektives Mittel um dieser Ungerechtigkeit entgegenzuwirken. Eine mit ausreichend Ressourcen ausgestattete Gemeinsame Schule fördert und fordert alle Kinder unabhängig von ihrem sozioökonomischen Status, Geschlecht, Herkunft, Noten und Fähigkeiten.
Eine Gemeinsame Schule (Gesamtschule) unterrichtet Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft oder Leistung in einer Klasse. Die größten Vorteile sind mehr Chancengleichheit, der Abbau von Leistungsdruck durch späte Selektion und die gezielte Förderung sozialer Kompetenzen.
* Längeres gemeinsames Lernen: Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell. Eine spätere Aufteilung in verschiedene Bildungswege verhindert, dass Potenziale zu früh durch eine falsche Weichenstellung (etwa mit 10 Jahren) verloren gehen.
* Soziale Durchmischung: Das gemeinsame Lernen in heterogenen Gruppen fördert Empathie, Toleranz und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
*Voneinander lernen: Starke Schüler profitieren davon, ihr Wissen an Schwächere weiterzugeben, während schwächere Schüler durch das Vorbild der Leistungsstärkeren motiviert werden.
*Gleiche Bildungschancen: Das System verringert die Abhängigkeit des Bildungserfolgs vom sozioökonomischen Status oder Bildungsstand der Eltern.
INKLUSIVE SCHULE - aber wirklich!
